Alte Schule Bühl ist gerettet!

Bürger kaufen ihre Alte Schule Bühl.
Bürger sanieren ihre Alte Schule Bühl.
Bürger beleben ihre Alte Schule Bühl.


Hier Genoss*in werden!

Aktuelles

10. Juli:

Bei brütender Hitze wurde wieder gewerkelt, gemäht und geräumt in der Alten Schule. Da war ein Sprung in den Alpsee mit den anschließend besten Kässspatzen vom „Heißen Hobel“ und einem Aperol Spritz genau der richtige Ausklang! Ein schönes Wochenende zusammen!

10. Juli:

Ein neuer Tag auf unserer Baustelle beginnt fantastisch: mit Kuchen und einem endlich gefundenen Schlüssel! So kann es weiter gehen! 🙂

5. Juli:

Dieses Wochenende haben wir die Ärmel hochkrempelt und die Alte Schule um drei Containerladungen leichter gemacht. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, an die großzügigen Leberkäs- und Getränkespender und an die fleißigen Kuchenbäcker – es war eine Freude, mit Euch zusammen „anzupacken“! ❤️💪

19. Mai:

Et voilà: hier kommt der Beitrag des Bayrischen Fernsehens (am 18. Mai in der Abendschau gesendet). Danke an das Team des BR für ihren netten Besuch und die vielen Nachfragen! 😃

12. Mai:

Startschuss an der Alten Schule: die Sanierungsarbeiten haben begonnen! 🌞 🔨 In Begleitung vom Bayrischen Fernsehen und dem Allgäuer Anzeigeblatt wurden die kaputten Dachziegel ausgetauscht und die Schule regensicher gemacht!

24. April:

Ein kleiner Frühlingsgruß von der Alten Schule: Es summt und brummt von allen Seiten. 🐝🌸🌞 Nicht nur hier, oberhalb des Alpsees, sind die sonnigen Frühlingstage gerade ein Hochgenuss!

8. April:

Liebe Freundinnen und Freunde der Alten Schule!

Nach einer längeren Sendepause, melden wir uns mit positiven Neuigkeiten: die Genossenschaft „Alte Schule eG“ ist gegründet und der Kaufvertrag unterschrieben. Die letzten Wochen waren ziemlich aufregend, weil es bis zur letzten Minute nicht sicher war, was geschehen würde und ob wir die Alte Schule tatsächlich erhalten können.

Doch nun ist es offzielle und wir können wir endlich damit anfangen, die Alte Schule wieder fit für die Zukunft zu machen! Danke Euch allen – fürs Daumendrücken und Mitbangen. Ein großes Dankeschön auch an die Bühler Vereinsgemeinschaft – für die vielen Fragen und die Gesprächsbereitschaft! Und vielen herzlichen Dank auch an Herrn Pfarrer Epp für die parteilose Moderation und das stets offene Ohr. Wir freuen uns auf alles Kommende – mit Euch und vereinten Kräften! ❤️ We keep you updatet!

25. Februar:

Liebe Freundinnen und Freunde der Alten Schule!

Ein kurzes Update zum aktuellen Geschehen: wir, das Kernteam, sind seit letzter Woche dabei, den den Kaufvertrag in Absprache mit der Diözese Augsburg zu entwerfen, damit wir sobald wie möglich unterschreiben können. Unser Ziel ist nach wie vor, das friedliche Miteinander in Bühl zu stärken, damit wir die Zukunft der Alten Schule gemeinschaftlich entwickeln und gestalten können. Wir halten Euch auf dem Laufenden und freuen uns über Eure Ideen und Anmerkungen an alte-schule-buehl@gmx.de.

12. Februar:

Wir haben den Zuschlag – wir können die Alte Schule kaufen, sanieren und mit neuem Leben füllen! Wir freuen uns, dass die Pfarrpfründestiftung St. Nikolaus in Zusammenarbeit mit der Diözese Augsburg die Entscheidung getroffen hat, die Alte Schule erhalten zu wollen und sie dem Freundeskreis zu überantworten. Der Prozess der Entscheidungsfindung war sicherlich kein leichter und wir danken der Kirche für ihr Engagement, das unter anderem in zahlreichen Emails und Gesprächen seinen Ausdruck fand. Vielen Dank auch an unsere vielzähligen Unterstützer*innen für’s fleißige Daumendrücken! 

10. Februar:

Morgen (Dienstag) Abend ist es soweit: die Entscheidung über die Zukunft der Alten Schule in Bühl wird verkündet. Wir sind sehr aufgeregt und rufen noch einmal kollektiv zum Daumendrücken auf! Vielen Dank für die großartige Resonanz und Unterstützung aus nah und fern – die Alte Schule in Bühl ist ein Herzensprojekt geworden!

Hier kommt nochmal ein kleines Video für Euch! Viel Spaß beim Anschauen! (auf das Bild klicken)

8. Februar:

Es gibt Neuigkeiten! Am Dienstag Abend, den 11.2.2020, werden wir wissen, wer über die Zukunft der Alten Schule verfügen darf!

Um uns allen die Wartezeit zu verkürzen, dürfen wir euch ein brandneues Video präsentieren! Einen sonnigen Samstag euch allen!

Hier gehts zum Video: Menschenkette um die Alte Schule !!

Kamera: Lena

Schnitt: Amelie

3. Februar:

Heute war Susan Funk vom Freundeskreis „Zukunft Alte Schule Bühl“ zu Gast beim Radiosender AllgäuHit. Vielen Dank für das nette Interview!

Mehr aktuelle Meldungen (Zeitung, Radio, Fernsehen) der Alten Schule in Bühl unter „Presseartikel“.

1. Februar 2020:

Unsere heutige Menschenkette war ein voller Erfolg. Fast 200 Menschen sind gekommen, die Alte Schule in Bühl zu umarmen. Sonnenschein, Lachen und frohe Hoffnung auf Neues Leben in der Alten Schule. Macht euch selbst ein Bild!

Vielen herzlichen Dank an das sympathische Team vom Bayrischen Rundfunk – den Beitrag könnt ihr hier ansehen! Er wurde zur besten Sendezeit bayernweit ausgestrahlt!

Und vielen lieben Dank an die tolle Fotografin Lena!

Und danke an EUCH, an Jung&Alt, dass ihr heute, Schulter an Schulter, Hand in Hand gemeinsam für den Erhalt der Alten Schule in Bühl eingetreten seid! Spread the word – lasst unseren Freundeskreis weiter wachsen!

DANKE!

30. Januar 2020:

Heute haben wir unser Kaufangebot+ Nutzungskonzept nach Augsburg geschickt. Mit sage und schreibe 95 Freund*innen und 242.000 Euro in Form von Absichtserklärungen. Unfassbar!! Jetzt heißt’s Daumen drücken…

30. Januar 2020:

AUFRUF! Wir müssen ein Zeichen setzen – bitte kommt am Samstag, den 1. Februar 2020, um 10 Uhr alle zur Alten Schule. Wir wollen uns versammeln und eine Menschenkette um die Alte Schule bilden!

29. Januar 2020:

Ohne Worte: 217.000 Euro und 81 Menschen, die sich aktuell für den Erhalt der Alten Schule in Bühl einsetzen.

28. Januar 2020:

Liebe Freunde der Alten Schule Bühl – ihr seid spitze! Wir haben mehr als die Hälfte unseres ersten Sammelziels erreicht! DANKE!

27. Januar 2020:

Das Beteiligungsbarometer steigt weiter…

26. Januar 2020:

Juhuu! Wir haben den Kaufpreis erreicht!

25. Januar 2020:

Wir sind sprachlos: Unser Projekt „Neues Leben in der Alten Schule“ wächst täglich. Danke für Eure großartige Unterstützung!

„Mit Bürgergenossenschaften genussvoll die Heimat bewegen!“ Vortrag von Christian Skrodkzi, 21. Januar 2020, 19 Uhr, Schloss Immenstadt

Rund 90 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich im Schloss Immenstadt eingefunden und eineinhalb Stunden dem Vortrag von Herrn Skrodkzi gebannt gelauscht. Skrodkzi erzählte von seinen Erfolgsprojekten, dem Leutkircher Bürgerbahnhof und seinem jüngsten Projekt, der Allgäuer Genussmanufaktur – alle beide wurden von Bürgerinnen und Bürgern finanziert und so zu neuem Leben erweckt. Er sprach über Gräben, die geschlossen werden müssen, über die Notwendigkeit eines Dorfgemeinschaftshauses in Bühl und die positiven Effekte, die eine Wiederbelebung der Alten Schule auf Menschen aus nah und fern ausüben könnte. Des weiteren wies er auf die identitätsstiftende Funktion von historischen Gebäuden hin und sprach sich energisch für die Notwendigkeit aus, Denkmalschutz zu achten und zu respektieren.

Vielen Dank für den äußerst informativen und unterhaltsamen Vortrag zum Thema, lieber Herr Skrodkzi! Und vielen Dank, liebe Bürgerinnen und Bürger, dass so viele von Euch erschienen sind. Wir sind überwältigt vom großartigen Feedback, den vielen klugen Nachfragen und wichtigen Impulsen!

Presseartikel

Da über die Alte Schule schon einiges an Pressearbeit gemacht wurde, haben wir euch hier einen kleinen Überblick zur Verfügung gestellt.

Mit freundlicher Genehmung der Allgäuer Zeitung und des Kreisboten.

Viel Spaß beim Lesen!

Der Freundeskreis Alte Schule Bühl

In Bühl und Umgebung hat sich ein Freundeskreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern gefunden, die bereit sind sich der Alten Schule in Bühl anzunehmen und auch persönlich Geld in die Hand zu nehmen, um dieses historische Kulturdenkmal für zukünftige Generationen zu erhalten und wiederzubeleben.

Der Freundeskreis „Zukunft Alte Schule Bühl“ umfasst aktuell rund 72 aktive Bürger. Täglich kommen interessierte Bürger zum Freundeskreis hinzu. Sie alle verbindet die Liebe für historische, ortsbildprägende und identitätsstiftende Gebäude. Nutzungsideen wurden gesammelt, diskutiert, verändert, ergänzt und letztendlich für geeignet befunden. Anschließend wurde bewusst ein fünfköpfiges Team von jungen und gut ausgebildeten Menschen mit der Planung, Organisation und Koordination an die Spitze des Freundeskreises gewählt. Christian Skrodzki aus Leutkirch, der unter anderem für die Initiative „Heimatunternehmen“ arbeitet, wurde zur fachlichen Begleitung in Sachen „Heimat- und Bürgergenossenschaften“ ins Boot geholt.

Neues Leben in der Alten Schule

In die Alte Schule Bühl soll neues Leben einkehren. Vor allem anderen soll es wieder ein Haus werden, in dem sich Menschen begegnen. Jung und Alt sollen ihren Platz im Gebäude finden. Einheimische und Urlauber sollen das Gebäude gleichermaßen beleben. Die Besucher der vier Kirchen bzw. Kapellen könnten beispielsweise die öffentlichen Toiletten des Cafés nutzen oder auch in eventuell einzurichtenden Pilgerzimmern eine günstige Übernachtungsmöglichkeit finden.

Das Vereins-, Kirchen- und Dorfleben in Bühl ist herzlich eingeladen das frisch sanierte Gebäude mit zu beleben. Idealerweise ergänzen sich die Nutzungen der Alten Schule und des noch zu errichtenden Dorfgemeinschaftshauses. Die Größe der Alten Schule gibt es her, dass der eine oder andere Verein/Gruppe im Gebäude Platz findet und dadurch das Dorfgemeinschaftshaus entlastet wird.

Aufgrund der Tatsache, dass durch Bühl der Jakobsweg und der Bodensee-Königssee-Radweg führen, bietet sich ein Dorfcafé mit herrlichem Blick auf den großen Alpsee wunderbar an. Ein Café mit einfacher Ausstattung, mit heimeliger, sympathischer Allgäuer Atmosphäre. Leckere selbstgebackene Kuchen und Torten, frisch gebrühter Kaffee aus einer regionalen Kaffeerösterei, kleine Speisen und eine aktuelle Tageszeitung. Idealerweise hat unser Café an 7 Tagen rund ums Jahr geöffnet. Bühl könnte ein weiteres Café gut vertragen.

Ohne Frage könnte einer der großen Schulsäle als Multifunktionsraum dienen. Vorträge, Versammlungen, Ausstellungen, Vereinsveranstaltungen, uvm. Sofern Bedarf besteht und eine passende Räumlichkeit gesucht wird, könnten in der Alten Schule wieder Kinder das Haus mit einer kleinen Kinderkrippe beleben. Junge Familien würden das Angebot sicher dankbar annehmen.

Aufgrund des großen Raumangebotes, unter anderem im aktuell nicht komplett ausgebauten Dachgeschoss, sind weitere Nutzungen möglich. In Ober und/oder Dachgeschoss ist Platz für Start-ups, junge Unternehmen und Kreativschaffende, die als Ergänzung Co-Working-Plätze anbieten könnten. Auch die Pfarrgemeinde könnte in unmittelbarer Nähe zu den Kirchen geeignete Räumlichkeiten beziehen. Angedacht ist ebenso ein Raum der Stille, der Kontemplation, Meditation und Yoga. Das endgültige Nutzungskonzept für die Alte Schule ist noch im Werden.

Naive Träumerei oder belastbares Konzept?

Ideen und Visionen zu Papier zu bringen ist das Eine. Selbst anzupacken, privates Geld in die Hand zu nehmen und sich nachhaltig einem Projekt verschreiben ist die andere Sache. Die Herausforderung ein ortsbildprägendes und heimatstiftendes Gebäude zu retten und wiederzubeleben hatten schon viele andere Gemeinden vor uns. Begeisternde und anstiftende Erfolgsgeschichten aus dem süddeutschen Raum haben uns dazu bewogen unser Herzensprojekt „Neues Leben in der Alten Schule“ in der Rechtsform einer Genossenschaft anzugehen. In einer Genossenschaft bestimmt nicht die Höhe des eingebrachten Kapitals die Macht – jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Demokratischer geht es nicht. Die Genossenschaft agiert nicht gewinnmaximierend, sondern ist dem Wohl seiner Mitglieder und dem Satzungszweck verpflichtet. In Fall der Alten Schule würde der Satzungszweck der noch zu gründenden Genossenschaft in etwa wie folgt lauten:

„Gegenstand der Genossenschaft ist der Erwerb, die Sanierung, und Erhaltung des Gebäudes der „Alten Schule“ mit anschließender Vermietung und Verpachtung oder dem Eigenbetrieb der Räumlichkeiten. Auch Erweiterung der Attraktivität der Stadt Immenstadt im Allgäu – insbesondere dem Ortsteil Bühl – für Bürger und Besucher; die Schaffung von Arbeitsplätzen am eigenen Ort und die Förderung von kirchlichen, kulturellen und sozialen Veranstaltungen als Begegnungsstätte für die heimische Bevölkerung.“

Es ist geplant, die Bürger- und Heimatgenossenschaft ehrenamtlich zu führen. Die Genossenschaft bestimmt zwei oder drei Vorstände und einen Aufsichtsrat der z.B. aus 12 Mitgliedern bestehen könnte. Die Genossenschaft bringt als Eigenkapital die Genossenschaftsanteile der Mitglieder ein. Stand 20.01.2020 liegen den Initiatoren bereits schriftliche Absichtserklärungen in Höhe von über 100.000 Euro vor. Bis Ende Januar sollen mindestens 150.000 Euro erreicht werden. Insgesamt streben die Initiatoren eine Bürgerbeteiligung von 335.000 Euro an. Jeder Bürger aus nah und fern kann sich einen oder mehrere Genossenschaftsanteile kaufen. Die Anteile können mit Einhaltung einer Frist zum Ende jeden Jahres wieder gekündigt werden. In Rücksprache mit Fördermittelstellen gibt es positive Signale für die Unterstützung der Genossenschaft. Die Initiatoren sind davon überzeugt, dass die Finanzierung unter der Mithilfe vieler Bürger und Institutionen gelingt.

Bühl braucht ein Dorfgemeinschaftshaus – das steht außer Frage

Seit Jahren wird um den Abriss oder den Erhalt der „Alten Schule“ in Immenstadt-Bühl leidenschaftlich gerungen. Der Ortsteil Bühl mit seinen vielen engagierten Vereinen wünscht sich sehnlichst eine gemeinsame Bleibe – ein sogenanntes Dorfgemeinschaftshaus. Ein Gebäude in zentraler Lage mit einer großen Nutzungsvielfalt macht selbstverständlich Sinn – darüber sind sich mehr oder weniger alle Interessensgruppen einig. Darüber an welcher Stelle das Gebäude am meisten Sinn macht gibt es verschiedene Sichtweisen.

Ist die Alte Schule der richtige Standort für das Dorfgemeinschaftshaus?

Der Standort Alte Schule ist nicht der richtige Standort für das Dorfgemeinschaftshaus.

  • Die Alte Schule ist denkmalgeschützt – das nicht ohne Grund. So wie sich private Bauherren an den Denkmalschutz halten müssen, so sollte sich auch die öffentliche Hand an den Denkmalschutz halten.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter der Alten Schule ein Bodendenkmal befindet ist laut Experten groß. Würden bei einem Abriss der Alten Schule entsprechende archäologische Bodenfunde gemacht, bedeutet dies unter Umständen Bauverzögerungen oder gar Kompromisse in Sachen uneingeschränkte Bebaubarkeit des Grundstücks.
  • Der Grundstückszuschnitt und die starke Hanglage der Alten Schule schränkt einen Neubau ein – dies führt zu höheren Baukosten und Nutzungseinschränkungen.
  • Der Kirchbichl ist ein spirituell-kultureller Ort – seit Jahrhunderten – und das sollte er auch für die zukünftigen Generationen bleiben.

Gibt es Standorte in Bühl, die für das Dorfgemeinschaftshaus geeigneter sind?

Unsere Alte Schule auf dem Kirchbichl

Die Alte Schule, die ursprünglich 1865 erbaut und im Jahr 1913 erweitert wurde, ist ohne Frage in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Wie ein Experte für historische Gebäude bei einer Besichtigung am 14.01.2020 aber feststellen konnte, ist die Bausubstanz nur an ein paar wenigen Stellen des Gebäudes stark sanierungsbedürftig. Der allergrößte Teil der Alten Schule ist erhaltungsfähig und erhaltenswürdig. Diese Einschätzung teilt auch Dr. Alexander Ditsche vom Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege.

Die Alte Schule verfügt über das besondere Etwas. Die historischen Schulsäle sind 3,50 Meter hoch, das Treppenhaus ist im Jugendstil gehalten, mehr oder weniger der gesamte Bestand an Türen und Fenstern ist der Originalausstattung zu zuordnen, die über 100 Jahre alt ist. Wertige Holz- und Parkettböden und Wandmalereien ergänzen den historischen Charme.

Ein Schulgebäude ist in keinem Ort nur irgendein Gebäude. Bis 1972 war dieses Gebäude der Ort, an dem die Bühler den ersten Teil ihrer Schulausbildung genossen haben. Generationen von Bühlern sind in dieser Schule groß geworden. Bis zu 80 Kinder gingen hier in der Hochzeit gleichzeitig zur Schule. Viele legten den Weg aus den umliegenden Dörfern meist zu Fuß zurück. Tatkräftig halfen die Schüler einst im Herbst beim Holzstapeln. Nach dem Weltkrieg gab es zur Mittagszeit eine Schulspeisung aus einer großen Kanne, wobei jeder Schüler einen Schöpflöffel Essen in sein mitgebrachtes Gefäß erhielt. Im Gespräch mit den alten Dorfbewohnern erfährt man so manche spannende Geschichte aus der Alten Schule.

Auch nach Einstellung des Schulbetriebs war die Alte Schule weiterhin ein wichtiger Baustein für das Dorfleben. Die Musikkapelle hatte hier von Anfang der 1970-Jahre bis Ende der 1980-Jahre ihren Probenraum. Bis in die jüngste Vergangenheit diente die Alte Schule gemeinschaftlichen Veranstaltungen wie z.B. dem traditionellen Adventsmarkt, dem Martinsfest oder dem 350-jährigen Jubiläum der Loretokapelle. Nach dem Abbruch des Gasthofs „Zum Strauß“ im Jahr 2016 sind die Alte Schule, die Kirchen und Kapellen die einzig verbliebenen Zeugen der Bühler Dorfgeschichte.

Bewahren Sie mit uns ein Stück Heimat. Gestalten Sie mit uns ein Stück Zukunft. Dann wird auch in unserem Heimatort das folgende Motto zur Realität :

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele!“

Beitritt zur Genossenschaft

Wenn Sie Interesse haben, auch ein Mitglied der Genossenschaft „Zukunft Alte Schule Bühl“ zu werden und sich mit einem oder mehreren Anteilen am Kauf und der Sanierung der Alten Schule zu beteiligen, dann können Sie hier die Absichtserklärung zum Beitritt in unsere Genossenschaft herunterladen!

Bitte einfach ausfüllen und an die angegebene Adresse zusenden. Vielen herzlichen Dank!


Haben Sie Fragen?

Wir freuen uns über Nachrichten!

Impressum Datenschutzerklärung